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Alternative zur Psychiatrie: Behandlung im eigenen Zuhause


Bild: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn

Menschen mit einer psychischen Erkrankung kann von Psychiatrien auch eine Behandlung in ihrem eigenen Zuhause angeboten werden. «Dies ist eine gute Alternative für Menschen, die nicht in die Klinik kommen können, weil sie etwa zu Hause jemanden pflegen, ein Kind oder ein Haustier haben, um das sie sich kümmern», erklärt Professor Florian Metzger, ärztlicher Direktor der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Haina.

In dieser sogenannten stationsäquivalenten Behandlung erhält der Patient oder die Patientin jeden Tag Besuch von Therapeuten. 

Es gibt weitere Alternativen zur vollstationären Aufnahme. So bieten viele Krankenhäuser Tageskliniken an. Dort werden Patientinnen und Patienten tagsüber behandelt, können aber zu Hause übernachten. Auch ambulante Behandlungen sind unter Umständen möglich, etwa in einer psychiatrischen Institutsambulanz (PIA).

Wer sich über Behandlungskonzepte und Angebote psychiatrischer Kliniken informieren will, kann sich bei der Einrichtung nach dem Ansprechpartner für Patienten erkundigen. Dazu rät die Bundespsychotherapeutenkammer in einer Broschüre. Alternativ kommt auch der leitende Arzt oder Psychotherapeut infrage, mit dem sich unter Umständen ein Vorgespräch vereinbaren lässt. Nicht zuletzt beraten Hausarzt oder der behandelnde Psychotherapeut oder Facharzt.


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(26.01.2026)


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